Praxis

Ob Privat- oder Kassenpatienten – in unserer Sprechstunde diagnostizieren wir orthopädische Krankheitsbilder von den Schultern bis zu den Füßen

Diagnostik

Aller Anfang: die klinische Untersuchung

Wir haben heute hervorragende technische Mittel zur Verfügung, so dass der Anfang jeder Diagnostik etwas in den Hintergrund tritt, obwohl dies für die Diagnosefindung von enormer Wichtigkeit ist: die klinische Untersuchung. Nach der Befragung über Ihre Beschwerden werde ich Sie zuerst ausführlich mit untersuchen. Anhand der Krankheitsgeschichte und der klinischen Untersuchung können schon viele Diagnosen gestellt werden, manche werden dann ggf. noch durch weitere Untersuchungsmöglichkeiten erhärtet.

  • Ultraschall
  • Digitales Röntgen
  • Knochendichtemessung / Osteodensitometrie
  • Blutuntersuchungen
  • Fußzentrum

    Fußzentrum

    Fuß- und Sprunggelenksverletzungen oder auch Fußfehlstellungen schränken die Lebensqualität erheblich ein. In unserem Fußzentrum ist die Fuß- und Sprunggelenkchirurgie ein besonderer Schwerpunkt. Unser Ziel ist es, Ihnen Ihre Mobilität zu erhalten bzw. wiederzugeben. Wir bieten eine umfassende und innovative konservative sowie operative Therapie von Fuß- und Sprunggelenkproblemen, um ein langfristig optimales Behandlungsergebnis zu erzielen.

    In unserer Sprechstunde arbeiten wir mit einem breiten Spektrum an diagnostischen Möglichkeiten wie der dynamischen Fußdruckmessung, Ultraschalluntersuchung, Kernspintomographie und Digitalem Röntgen.

    Sämtliche konservative Therapien sowie kleinere Operationen werden uneingeschränkt vor Ort bei uns in der Sindelfinger Praxis durchgeführt. Bei größeren Eingriffen sowie Vorerkrankungen empfiehlt sich die Betreuung - ohne Behandlerwechsel - in unserer Maybach Klinik in Stuttgart.

    Venentherapie

    Operative Venentherapie

    Die Gesundheit Ihrer Venen ist unsere Kernkompetenz. Einer unserer Fachärzte ist spezialisiert auf patientenindividuelle Therapieverfahren zur Behandlung von Krampfadern. Dabei kommen in unserer Praxis alle modernen Therapieverfahren zum Einsatz und wir entscheiden patientenindividuell, welches Verfahren oder welche Kombination zur Entfernung von Krampfadern geeignet ist.

    Schwerpunkt:
    Ambulante Operationen von Krampfadern

    Zusätzlich bieten wir die Behandlung von Leistenbrüchen und Hämorrhoiden an.

    KINDERORTHOPÄDIE

    Kinderorthopädie

    Neben Störungen der Körperform stellen Funktionsminderungen und natürliche Schmerzen Gründe für eine Vorstellung von Kindern oder Jugendlichen beim Kinderorthopäden dar. Kinder sind nicht einfach kleine Erwachsene. Aufgrund spezieller Erkrankungsbilder und Verletzungsmuster bedürfen sie einer besonderen und gezielten Diagnostik.

    Gerade im Neugeborenen- und Kleinkindesalter spielen orthopädische Erkrankungen eine große Rolle. Allen voran steht die sog. Hüftdysplasie. Das ist eine angeborene Erkrankung, die schon im Neugeborenenalter zu erkennen und in der Regel ohne Operation zu behandeln ist. Wird diese schonende Behandlung versäumt, kann es später zu ausgeprägten Veränderungen im Hüftgelenk kommen, wodurch häufig ein künstliches Hüftgelenk notwendig wird. Weitere wichtige Erkrankungen, bei denen durch eine rechtzeitige Erkennung ein schwerer Verlauf vermieden werden kann, sind Skoliose, Haltungsschwäche aber auch Fußformveränderungen.

    Auch im späteren Kindesalter auftretende Hüfterkrankungen wie der Hüftschnupfen (Coxitis fugax) oder die gefürchtete Lösung der Wachstumsfugen am Hüftgelenk (Epiphysiolysis capitis femoris) können durch Ultraschall unverzüglich diagnostiziert werden. Wachstumsstörungen der Kniegelenke sowie Fuß- und Wirbelsäulendeformitäten können so rechtzeitig erkannt werden.

    Als Sportmediziner behandelt Dr. Frey bei Kindern und Jugendlichen auch Sportverletzungen und bietet sportärzliche und berufliche Vorsorgeuntersuchungen an. Als Unfallarzt ist er mit der Versorgung von Schulverletzungen vertraut. Er arbeitet mit erfahrenen Kinderorthopäden in Kliniken und kinderorthopädisch versierten Orthopädietechnikern zusammen.

    Unfallchirurgie

    Traumatologie

    Die Praxis ist bestens für die Erstversorgung von Unfällen und Verletzungen ausgestattet. Sie verfügt über einen klimatisierten aseptischen Verbandsraum, in dem neben Gelenkpunktionen auch Wundversorgungen und kleinere Eingriffe sofort durchgeführt werden können.

    Selbstverständlich stehen für die bildgebende Diagnostik eine moderne Röntgenanlage sowie ein leistungsfähiges Ultraschallgerät, darüber hinaus auch eine Röntgendurchleuchtung zur Verfügung. Schwerere Verletzungen können in der Praxis im angeschlossenen ambulanten Operationsraum unter sterilen Operationsbedingungen behoben werden.

    Medizinisches Fachgebiet

    Sportmedizin

    Das gesamte Spektrum der Sportorthopädie und Sporttraumatologie wird behandelt, einschließlich Akutverletzungen sowie akute u. chronische Entzündungen des Bewegungsapparates infolge von Über- und Fehlbelastungen oder Fehlstatik.

    Diagnostik und operative Therapie von sportorthopädischen Verletzungen haben sich in den letzten Jahren rasant entwickelt. Durch neue operative Techniken ist eine optimale Versorgung auch bei komplexen Gelenksverletzungen mit schneller Rehabilitation möglich. Um dies zu erreichen, wird auf enge Zusammenarbeit mit Ihrem Hausarzt und Ihrer Physiotherapiepraxis großen Wert gelegt.

    Dr. Frey hat die Zusatzausbildung „Sportmedizin“.

    Manuelle Medizin

    Chirotherapie

    Die Chirotherapie oder Manuelle Medizin ist eine effiziente Therapie bei Beschwerden des Bewegungsapparates wie bspw. Blockaden im Bereich der Wirbelsäule sowie der Extremitätengelenke. Der Fokus wird auf eine individuelle auf die Bedürfnisse der Patienten zugeschnittene Behandlung gelegt. Dr. med. Frey verfügt über eine abgeschlossene Weiterbildung in manueller Medizin und trägt die Zusatzbezeichnung Chirotherapie.

    Kinesiologisches Tapen

    Bunte Klebestreifen mit großer Wirkung

    Inzwischen sind sie überall sichtbar: bunt beklebte Sportler. Bei den olympischen Spielen, im Profi-Fußball, Biathlon, aber auch im Freizeitsport scheint man ohne die sogenannten kinesiologischen Tapes nicht mehr auszukommen. Aber was steckt dahinter? Ist das eine neue Modeerscheinung?

    Als neu kann man die Pflaster nicht bezeichnen, denn sie wurden bereits vor ca. 30 Jahren vom japanischen Chiropraktiker Dr. Kenzo Kase entwickelt. Die farbigen Streifen sind der Haut in Punkto Dicke, Schwere und Dehnfähigkeit nachempfunden und wirken überwiegend durch sensorische Reize, die über die Haut an den Körper vermittelt werden. Durch diesen Mechanismus kann das Tape vielfältige positive Wirkungen entfalten. Da das Einsatzspektrum der kinesiologischen Tapes viele Indikationen umfasst, die wir tagtäglich in unserer orthopädischen und sportmedizinischen Routine behandeln, möchten wir unseren Patientinnen und Patienten diese schonende und nach aktuellem Wissensstand nebenwirkungsfreie Therapie selbstverständlich auch ermöglichen.

    Akupunktur

    Akupunktur

    Die Akupunktur ist eine uralte chinesische Behandlungsmethode zur Therapie von Schmerzzuständen. Die Behandlung zielt auf eine Beeinflussung des Qi, also der uns innewohnenden Energie ab. Der Energiefluss wird geregelt, kanalisiert und in neue Bahnen gelenkt. Dadurch wird das harmonische Gleichgewicht zwischen Körper und Geist wieder hergestellt. Die Akupunktur findet ihren Einsatz bei:

    Funktionelle Beschwerden
    Etwa 60 % der Bundesbürger klagen über Rückenschmerzen, Unwohlsein, Abgeschlagenheit, Schlafstörungen, Wetterfühligkeit, Kopfschmerzen und Ähnliches. Aber nur bei wenigen Patienten lassen sich mit der modernen westlichen Medizin wirklich Ursachen für diese Symptome finden.

    Chronische Beschwerden
    Jeder 10. Bundesbürger leidet an einer chronischen Erkrankung. Die Erkrankung ist zwar anerkannt, durch die moderne Medizin erfahren die betroffenen Patienten aber allenfalls eine Linderung.

    Herr Dr. med. Frey hat die 350 Stunden-Vollausbildung für Akupunktur absolviert. Unsere Praxis ist zusätzlich Ausbildungsstätte für Akupunktur der CAN (College für Akupunktur und Naturheilverfahren).

    Schmerztherapie

    Schmerztherapie

    Lokale Schmerzmittelinjektion, Nervenblockaden, Quaddelung, insbesondere bei Rückenbeschwerden.

    Epidurale Wirbelsäulenkathedertechnik
    Der Eingriff erfolgt ambulant oder stationär in der Maybach Klinik. Er wird in der sog. Analogsedierung durchgeführt. Durch eine kleine Öffnung am Steißbein wird ein flexibler Katheder rückenmarksnah in den Wirbelkanal unter Röntgenkontrolle eingeführt. An der schmerzerzeugenden Struktur wird dann ein Gemisch aus Enzymen, hochkonzentrierter Kochsalzlösung und hochwirksamem entzündungshemmenden Medikament über den Katheter injiziert.

    Hitzesondentherapie
    Dies ist eine bewährte wissenschaftlich fundierte Therapiemaßnahme im Rahmen der interventionellen Schmerztherapie. Sie dient zur Behandlung langanhaltender oder immer wiederkehrender Rückenschmerzen ohne wesentliche Ausstrahlung in die Beine. Das minimalinvasive Verfahren der Hitzesondenbehandlung schaltet die schmerzleitenden Nerven der betroffenen Wirbelgelenke durch Hitze aus. Der ambulante Eingriff erfolgt in örtlicher Betäubung.

    PRT-Therapie
    Sie hat sich vor allem bei anhaltenden radikulären (ins Bein ausstrahlenden) Wirbelsäulenbeschwerden bewährt, besonders wenn diese bereits seit Längerem bestehen.

    Knochenlehre

    Knochenlehre

    Es können sich Veränderungen im Knochen abspielen, die allmählich dessen Stabilität gefährden. Denn das Skelett ist keineswegs ein lebloses „Kalkgerüst“, das nur zur Befestigung der Bänder, Muskeln und Sehnen dient. Im Knochengewebe läuft eine Vielzahl komplizierter Stoffwechselvorgänge ab, ständig wird neuer Knochen auf- und alter Knochen abgebaut. Bei Störungen dieses fein austarierten Gleichgewichts können verschiedene Krankheiten auftreten, die entweder das gesamte Skelett oder lokal einzelne Knochen schädigen.

    Die bekannteste und mit weitem Abstand häufigste Erkrankung, die das Knochengerüst betrifft, ist die Osteoporose.

    Wie wird man Osteologe?

    „Osteologe“ dürfen sich diejenigen Ärzte aufs Praxisschild schreiben, die eine spezielle Weiterbildung über Knochenkrankheiten absolviert und ihre Kenntnisse durch Prüfungen nachgewiesen haben. „Osteologe DVO“ steht dann unter der Bezeichnung „Facharzt für Orthopädie“ und zeigt jedem Patienten, dass er es hier mit einem Orthopäden zu tun hat, der sich besonders intensiv um Knochenerkrankungen kümmert. Die Abkürzung „DVO“ steht für den „Dachverband Osteologie“. Der DVO ist der Zusammenschluss aller wissenschaftlichen Gruppierungen, die sich mit Knochenkrankheiten beschäftigen, und hat die Ausbildung der Osteologen übernommen.

    Was tut ein Osteologe?

    Der Osteologe verfügt über das gesamte Rüstzeug, um eine Knochenkrankheit erkennen und von anderen unterscheiden zu können. Neben Anamnese und körperlicher Untersuchung führt er Blutabnahmen durch, fertigt Röntgenaufnahmen und Knochendichtemessungen an und stellt aufgrund dieser Befunde eine Diagnose. Anschließend wird gemeinsam mit dem Patienten die Behandlung geplant. Leidet der Patient beispielsweise an Osteoporose, so besteht die Behandlung aus mehreren Bausteinen: Zum Einen wird ein passendes Medikament verordnet, das den weiteren Knochenabbau bremst oder neue Knochensubstanz aufbaut, eventuell auch schmerzlindernde Mittel. Hinzu kommen Anleitungen zu knochenbewusster Ernährung und gesundheitsorientiertem Lebensstil.